Markuspassion von J.S. Bach

Freitag, 3. April - 15:00

Abbatiale de Payerne

Association des Concerts de Payerne

Markuspassion von J.S. Bach - Klassische musik

J. S. Bach: Markuspassion Seit 2024 lädt die Association des Concerts de Payerne jedes Jahr am Karfreitag das Publikum ein, die Passionen wiederzuentdecken, wie Johann Sebastian Bach sie vor dreihundert Jahren in Leipzig aufgeführt hat. Dieser originelle Ansatz ermöglicht es, die Entwicklung der musikalischen Praxis und des kreativen Prozesses des Komponisten nachzuvollziehen. Im Jahr 2026 wird diese Reise mit der Markuspassion fortgesetzt, einem kürzeren und intimeren Werk als die großen Passionen nach Johannes und Matthäus. Sie basiert auf dem Markusevangelium und stammt wahrscheinlich nicht aus der Feder Bachs, sondern aus dem reichen musikalischen Umfeld Hamburgs zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Da sie anonym geblieben ist, könnte sie von Friedrich Nicolaus Bruhns oder Gottfried Keiser stammen. Johann Sebastian Bach dirigierte sie jedoch mehrmals, passte sie bei jeder Aufführung an und ergänzte sie manchmal mit handschriftlichen Notizen. 1726 sollte Bach die Passion in der Nikolaikirche in Leipzig dirigieren, deren Emporen weniger geräumig sind als die der Thomaskirche. Er wählte daher dieses Werk, dessen Orchesterbesetzung nur aus Streichern besteht. Diese Passion, die in Payerne in einer möglichst originalgetreuen Fassung aufgeführt wird, offenbart die diskrete Schönheit und expressive Tiefe des musikalischen Alltags in Bachs Welt. Die musikalische Leitung liegt bei Jean-David Waeber, der junge Solisten aus der Romandie auf hohem Niveau dirigiert.   Passio Christi secundum Marcum à 5 Strom. 4 Voci, laut Quellen oder Studien R. Keiser, G. Keiser oder Fr. Nic. Bruhns zugeschrieben, Überarbeitung von 1726 Johann Sebastian Bach (1685-1750) Maël Graa, Tenor (Evangelist), Estelle Poscio, Sopran (Magd), Valérie Pellegrini, Alt (Hohepriester, Judas, Soldat und Zenturio), Kevin Hernández Toledo, Tenor (Pilatus, Petrus), Grégory Follonier, Bass (Christus). Chor Ensemble Ad AstraOrchester Capella Paterniacensis Dirigent Jean-David Waeber